Kuratorium
Das Kuratorium unterstützt die Akademie bei der Erfüllung seiner Aufgaben. Ihm obliegt insbesondere die Aufstellung von Studien- und Prüfungsordnungen, von Lehrplänen sowie die Feststellung der Jahresarbeitspläne.
Klaus Hardraht

Präsident der Sächsischen Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie e.V.
Herr Hardraht wurde 1941 in Dresden geboren; 1947 zog er nach Westdeutschland um. Er studierte in Würzburg und Lausanne (Schweiz) Rechtswissenschaft und Philosophie.
Seine Referendarausbildung fand in Bayern statt.
Nach dem 2. juristischen Staatsexamen im Jahre 1969 war Herr Hardraht in der Rechtsabteilung des Europarates in Strassburg (Frankreich) als Berater tätig. Zum Jahresbeginn 1970 wurde er zum Richter in Hamburg ernannt. Nach einer Verwendung als Zivil- und Strafrichter wechselte er im Jahre 1972 als Referent für Zivilrecht in die Gesetzgebungsabteilung der Justizbehörde Hamburg. Von 1979 bis 1982 wirkte Herr Hardraht als Richter in der Verwaltungsgerichtsbarkeit Hamburgs. Anschließend war er als stellvertretender Leiter später als Leiter der Abteilung "Zentrales“ in der Justizbehörde Hamburg tätig. Zugleich wurde er in die Zivilprozesskommission der Bundesregierung Deutschlands sowie in die Verwaltungsreformkommission der Stadt Hamburg berufen. Im Dezember übernahm Herr Hardraht in der Justizverwaltung Sachsen die Leitung der Zentralabteilung und baute bis 1993 die Gerichte, die Staatsanwaltschaften sowie den Strafvollzug in Sachsen gemeinsam mit den Partnerländern Bayern und Baden-Württemberg auf. Im Jahre 1992 wurde er zum Staatssekretär des Sächsischen Staatsministeriums der Justiz ernannt. Ende 1993 trat Herr Hardraht als Justizsenator in den Senat der Stadt Hamburg ein. Ende 1995 wurde er als Innenminister des Freistaates Sachsen nach Dresden berufen. Mit dem Ausscheiden von Herrn Ministerpräsident Prof. Dr. Kurt Biedenkopf aus der Staatsregierung wechselte Herr Hardraht in die Privatwirtschaft. Seitdem ist er als Rechtsanwalt in Dresden tätig. Er ist auf die Gebiete des Öffentlichen Rechts, insbesondere des Öffentlichen Wirtschaftsrechts, spezialisiert.
Zum Präsidenten der Sächsischen Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie e. V. wurde Herr Hardraht im Juni 2004 berufen.
Michael Antoni

Herr Dr. Dr. Antoni studierte 1970-86 in Marburg, Speyer, Berlin und Hagen Rechtswissenschaften, Soziologie und Politik. Anschließend war er wissenschaftlicher Assistent an der Universität Bayreuth, ging 1981 in das Bundesministerium des Innern nach Bonn und wechselte 1992 in das Sächsische Staatsministerium des Innern nach Dresden. Dort war er bis 2004 als Abteilungsleiter und danach als Staatssekretär tätig.
Seit 2008 leitet er die Abteilung Staatsvermögen im Sächsischen Staatsministerium der Finanzen.
Von 1994-97 war er Vorsitzender des Prüfungsausschusses und des Kuratoriums der Sächsischen Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie, anschließend bis 2004 ihr Präsident.
Herr Antoni ist verheiratet und hat drei Kinder.
Karl O. Feger

Direktor der Sächsischen Anstalt für kommunale Datenverarbeitung
Herr Feger studierte von 1976 bis 1979 an der Fachhochschule Koblenz, Fachbereich Nachrichtentechnik. Nach dem Diplom 1979 trat er in die technische Bundeswehrverwaltung ein. Dort betreute er die Entwicklung Flugzeug-gebundener IT-Systeme (Avionik) bis 1990, davon 1984 bis 1989 in der Verbindungsstelle des Rüstungsbereichs in Arlington, Virginia, USA.
Nach der Wiedervereinigung 1991 wechselte Herr Feger von der Bundesverwaltung in die Verwaltung des Freistaates Sachsen. Er leitete hier den Aufbau der Informationstechnik im Sächsischen Staatsministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten, ab 1996 als Referatsleiter IT des Ministeriums. 1999 übernahm er das Amt des Direktors der Sächsischen Anstalt für kommunale Datenverarbeitung, das er bis heute bekleidet.
Herr Feger ist stellvertretender Vorsitzender des Sächsischen Forschungs- und Transferzentrums für öffentliche Informationsverarbeitung und eGovernment
(SORAIA) e.V.
Herr Feger ist verheiratet und hat drei Töchter.
Dr. Stephan Helm

Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft Sachsen e. V.
Herr Helm studierte von 1979 bis 1983 an der Handelshochschule Leipzig, Fachrichtung Ökonomie und promovierte hier 1987. Zunächst im Hochschuldienst tätig, schlossen sich bis 1990 mehrer leitende Funktionen im Bereich des Gesundheitswesens beim Rat der Stadt Leipzig an.
1991 wurde er zum Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft Sachsen bestellt. Dieser Landesverband repräsentiert derzeit 83 Krankenhäuser mit rd. 27.500 Krankenhausbetten. Mit ca. 45.600 Mitarbeitern sind die Krankenhäuser einer der bedeutendsten Arbeitgeber im Freistaat Sachsen. Jährlich werden ca. 900.000 Patienten behandelt.
In der Deutschen Krankenhausgesellschaft, dem Dachverband der Krankenhausträger in Deutschland, ist Herr Helm im Haushaltausschuss und im Fachausschuss für Krankenhausfinanzierung tätig.
Herr Helm ist verheiratet und hat einen Sohn.
André Jacob

Geschäftsführendes Präsidialmitglied
Sächsischer Landkreistag
Herr Jacob studierte an der Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bonn Jura und Volkswirtschaft. Das zweite juristische Staatsexamen legte er am Oberlandesgericht Köln ab. Seit 1992 arbeitete Herr Jacob beim Sächsischen Landkreistag, zunächst als Finanzreferent und seit 2001 als Geschäftsführer dieses Kommunalen Landesverbandes.
Herr Jacob ist zudem Mitglied des Vorstandes des Ostdeutschen Sparkassen- und Giroverbandes, im Verwaltungsrat der Sächsischen Anstalt für kommunale Datenverarbeitung sowie des Kommunalen Versorgungsverbandes und im Aufsichtsrat der Kommunalen Datennetz GmbH.
Herr Jacob ist verheiratet und hat ein Kind.
Peter Junker

Vorstand der Paul-Lempp-Stiftung e. V.
Abitur auf dem zweiten Bildungsweg.
Studium der Betriebswirtschaftslehre und der Volkswirtschaftslehre.
Niederlassungsleiter im Anlagenbau.
Mitglied der Geschäftsführung einer weltweit tätigen Holding.
Geschäftsführendes Vorstandsmitglied eines Sozialwirtschaftsunternehmens.
Lehrbeauftragter an verschiedenen Universitäten und Instituten in Lehre und Fortbildung mit den Schwerpunkten : –Organisation – Konzeptionen – Forschung – Führungslehre und Rhetorik.
Seit 1992 ständiger Dozent an der Sächs. VWA.
Vorstand der Paul-Lempp-Stiftung.
Dr. Jürgen Kahlert

Geschäftsführer der Sächsischen Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie e.V.
Herr Kahlert studierte von 1964 bis 1970 Maschinenbau an der Technischen Universität Dresden. Anschließend arbeitete er zwei Jahre als Konstrukteur im VEB Weimar Kombinat.
Im Jahre 1972 nahm er eine Tätigkeit im Kombinat Robotron in Dresden auf. Dort war er auf den Gebieten Einsatzvorbereitung und Schulung Prozessrechentechnik für verschiedene Kunden tätig.
Von 1972 bis 1975 studierte er neben dem Beruf an der Technischen Universität Dresden „Informationsverarbeitung“ und erwarb die Zusatzqualifikation „Fachingenieur für Informationsverarbeitung“.
Seine Arbeitsgebiete waren Softwarebetreuung und Vertrieb von Kleinrechentechnik. Auf diesem Gebiet promovierte er 1988 extern, ebenfalls an der TU Dresden zum Dr.-Ing.
Im Jahre1989 engagierte er sich im Neuen Forum und wirkte beim Aufbau des kommunalen Landesverbandes der Städte und Gemeinden mit.
1991 wurde er zum Geschäftsführer der in Gründung befindlichen Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie bestellt und organisierte Schulungen zum Verwaltungsumbau und zu den verschiedensten Aufgabengebieten der öffentlichen Verwaltung in Sachsen.
Im Bundesverband Deutscher Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademien leitet Dr. Kahlert den Softwareausschuss und ist Mitglied im Geschäftsführerbeirat.
Herr Kahlert ist verheiratet und hat zwei Kinder.
Christoph Kasper

Stadtverwaltung Bautzen, Hauptamtsleiter
Herr Kasper studierte von 1977 bis 1980 an der Ingenieurschule für Maschinenbau Bautzen. Anschließend arbeitete er bis 1990 als Stahlbaukonstrukteur bei der Fa. Projektierung und Anlagenbau Bautzen.
1985 erwarb er nach einem postgradualen Studium den Abschluss Fachingenieur für Stahlbau.
Seit Juni 1990 ist er in der Stadtverwaltung Bautzen tätig.
Als Hauptamtsleiter ist er unter anderem verantwortlich für die Personalwirtschaft und die technikunterstützte Informationsverarbeitung. Das Rüstzeug für diese Tätigkeit erwarb er im 1. Studiengang der Sächs. VWA und schloss dieses Studium 1993 mit dem „Verwaltungs-Betriebswirt (VWA)“ab.
Herr Kasper ist Geschäftsführer der Zweigstelle Bautzen der Sächs. VWA.
Er ist verheiratet und hat zwei Kinder.
Dr. Volkmar Kunze

Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Radebeul a.D., Bürgermeister in der Lutherstadt Wittenberg
Dr. Volkmar Kunze wurde 1954 in Radebeul geboren, lernte den Beruf des Zerspanungsfacharbeiters im Druckmaschinenwerk Planeta und studierte im Fernstudium von 1979 bis 1983 Verwaltungsrecht und Politikwissenschaften in Potsdam. 1988 promovierte er zum Dr. rer.pol. auf dem Gebiet des Gewerberechts mit dem Zielergebnis eines neuen Gesetzes zur Förderung des Handwerks in der DDR.
Im Januar 1990 rief er die Gründung des Städte und Gemeindetags der DDR aus, die im Februar 1990 in Jüterbog erfolgte. Dr. Kunze war dessen Vorsitzender bis zur Vereinigung mit dem Deutschen Städte- und Gemeindetag . Er war Mitverfasser der Kommunalverfassung (bis 1993 Landesrecht) und des Ländereinführungsgesetzes. 1991 bis 1994 engagierte er sich für die Einführung der Fortbildungsberufe des Verwaltungsfachangestellten und des Verwaltungsfachwirts im Freistaat Sachsen und gehörte den Landesprüfungsausschüssen an. Von 1994 bis 2001 war er Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Radebeul. Seit 2001 ist er Bürgermeister in der Lutherstadt Wittenberg und lehrt seit 1991 an der Sächsischen VWA, in welcher er den Bereich Lehrgänge und Seminare wesentlich mit aufbaute. - mehr -
Beate Hennig

Geschäftsführerin des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Landesverband Sachsen e. V.
Frau Hennig beendete 1989 ihr Hochschulstudium als Dipl.Ing.Oec und absolvierte später eine Ausbildung als Presse- und Medienreferentin.
Sie ist Mitbegründerin des Albert- Schweitzer- Kinderdorfverein Sachsen e.V.
und war von 1996 bis 2007 als Geschäftsführerin des Montessori- Kinderhaus „Huckepack” in Dresden tätig.
2003 schloss sie die berufsbegleitende Ausbildung als Mediatorin, Spezialgebiet soziale Mediation ab.
Zum 1.4.2007 wurde Sie als Landesgeschäftsführerin des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, Landesverband Sachsen berufen.
Der PARITÄTISCHE ist ein Verband der Freien Wohlfahrtspflege. Ihm gehören ca. 470 rechtlich selbstständige Organisationen mit 26.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an. Der Verband ist in Arbeitsfeldern tätig wie:
Selbsthilfe, Gefährdetenhilfe, Kindertagesstätten, Alten- und Pflegeheime, Einrichtungen der Behindertenhilfe wie Integrationsfirmen, Werkstätten, Wohnstätten, Jugendhilfe, Frauprojekte.
Frau Hennig ist verheiratet und hat zwei Töchter.
Helmut Meißner

Dezernent im Landratsamt Vogtlandkreis
Herr Meißner studierte von 1981 Rechtswissenschaften an der Universität Würzburg und schloss dieses 1987 mit der ersten juristischen Staatsprüfung ab. Seine Referendarzeit und die zweite juristische Staatsprüfung absolvierte er bis 1990. Anschließend ging er einer anwaltlichen Tätigkeiten nach und arbeitete auch als Dozent.
Ab November 1990 war er als Assessor beim Freistaat Bayern tätig mit Abordnung zum Landratsamt Oelsnitz/Vogtland in der Funktion als Abteilungsleiter. Im damaligen Landkreis Oelsnitz war er auch Stellvertreter des Landrates im Amt.
Nach der Kreisgebietsreform 1996 wurde er Dezernent im Landratsamt Vogtlandkreis.
Er ist verantwortlich für die Bereiche Haupt- und Personalamt, Schulverwaltung, Kreisbauten sowie eGovernment.
In der Arbeitsgruppe „Kommunales eGovernment Sachsen“ vertritt Herr Meißner die sächsischen Landkreise in der Projektlenkungsgruppe der Sächsischen Anstalt für kommunale Datenverarbeitung.
Herr Meißner ist verheiratet.
Prof. Peter Musall

Rektor der Fachhochschule der Sächsischen Verwaltung Meißen (FHSV)
und Studienleiter bei der Sächsischen Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie e. V.
Herr Musall studierte von 1970 bis 1974 Rechtswissenschaften und Politologie an der Uni Tübingen. Nach dem Ersten Juristischen Staatsexamen im Sommer 1974 war er Rechtsreferendar und zugleich Assistent an der Juristischen Fakultät der Uni Tübingen. Im Dezember 1976 schloss er seine Ausbildung mit dem Zweiten Juristischen Staatsexamen in Stuttgart ab.
Der Einstieg in die berufliche Praxis erfolgte im Januar 1977 beim Landratsamt des Zollernalbkreises in Balingen (Baden-Württemberg). Dort leitete er innerhalb von zwei Jahren zwei unterschiedliche Dezernate (Recht und Ordnung mit Schwerpunkt Bauamt sowie Jugend und Soziales) und war überdies für ein Jahr Persönlicher Referent des Landrats. Im März 1979 wechselte er zum Regierungspräsidium Tübingen, wo ihm die Leitung des Bereiches Aus- und Fortbildung übertragen wurde.
Herr Musall wurde vom damaligen baden-württembergischen Ministerpräsidenten Lothar Späth im März 1990 in die sogenannte gemischte Kommission (Experten aus Sachsen und Baden-Württemberg) mit dem Auftrag berufen, beim Aufbau von Aus- und Fortbildungsstrukturen in dem künftigen Freistaat Sachsen mitzuwirken. Im Dezember 1991 erfolgte seine Ernennung zum Gründungsrektor der FHSV Meißen sowie im Sommer 1994 seine Wahl vom Senat der Hochschule zum Rektor. Diese Aufgabe nimmt er nach zwei weiteren Wiederwahlen weiterhin wahr.
Bereits von Beginn an hat sich Prof. Musall beim Aufbau der Sächs. VWA engagiert und ist Mitglied der Studienleitung. In der Lehre vertritt er die Fächer Einführung in das Recht sowie Staats- und Verfassungsrecht.
Karl Noltze

Regierungspräsident
Karl Noltze wurde am 04. April 1944 in Emmerich/Niederrhein geboren.
Nach dem Studium der Rechtswissenschaften in Köln und dem anschließend beim Landgericht Kleve absolvierten Referendariat trat er 1974 beim Regierungspräsidium Düsseldorf in den Staatsdienst ein. Hier war er in verschiedenen Funktionen, zuletzt – bis 1987 – als Hauptdezernent für Ordnungs- und Staatshoheitsangelegenheiten, tätig. Dabei setzte er sich bereits seit 1978 nebenamtlich als Arbeitsgemeinschaftsleiter für Rechtsreferendare und als Dozent an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung sowie an der Fortbildungsakademie des Landes Nordrhein-Westfalen für die Nachwuchsausbildung ein.
Anschließend wechselte Herr Noltze zum Polizeipräsidium Duisburg, wo er 6 Jahre als Vizepräsident tätig war.
Seit 1993 wirkt Herr Noltze im Freistaat Sachsen in mehreren verantwortungsvollen Positionen, zuerst – bis 1994 – als Abteilungsleiter für Inneres und Kommunales, anschließend – bis Mai 2000 – als Regierungsvizepräsident am Regierungspräsidium Leipzig.
Im Juni 2000 wurde Herr Noltze zum Regierungspräsidenten des Regierungsbezirks Chemnitz berufen. Zugleich ist er u.a. Präsident der Initiative Südwestsachsen e. V., Mitglied im Kuratorium des Industrievereins Sachsen 1828 e. V. und der Leipziger Juristischen Gesellschaft e. V. sowie Vorsitzender der Deutsch-Amerikanischen Gesellschaft Chemnitz im Freistaat Sachsen e.V.
Herr Noltze ist verheiratet und hat zwei Kinder.
Mischa Woitscheck

Geschäftsführer des Sächsischen Städte- und Gemeindetages e. V.
Herr Woitscheck studierte nach seiner Lehre von 1987 bis 1991 Maschinenbau in Leipzig.
Im Jahre 1990 wurde er zum ehrenamtlichen Bürgermeister der Stadt Markranstädt gewählt und war hauptberuflich als Technologe bei der Industriearmaturen GmbH Leipzig tätig.
Im Jahre 1991 erfolgte die Wahl zum hauptamtlichen Bürgermeister der Stadt Markranstädt. Das kommunale Grundlagenwissen erwarb er nicht nur durch Lehrgänge (Kommunalrecht, Führungsseminare) und der Ausbildung an der Sächsischen Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie in Leipzig, sondern auch durch praxisbegleitende Unterstützung durch die Partnerstadt der Stadt Markranstädt.
Seit 1995 war Herr Woitscheck als Vizepräsident des Sächsischen Städte- und Gemeindetages tätig und wurde im Jahr 2000 zum Geschäftsführer des kommunalen Spitzenverbandes gewählt. Als Bürgermeister und in der jetzigen Funktion als Geschäftsführer ist Herr Woitscheck in verschiedenen Beiräten, Aufsichtsräten und sonstigen Gremien von Verbänden und Institutionen zur Wahrnehmung der sächsischen kommunalen Interessen tätig.
Her Woitscheck ist verheiratet und hat zwei Kinder.
Hans-Joachim Wunderlich

Hauptgeschäftsführer der IHK Südwestsachsen
Chemnitz-Plauen-Zwickau
Herr Wunderlich studierte von 1975 bis 1979 Maschinenbau an der jetzigen TU Chemnitz, in der Fachrichtung Fertigungsprozessgestaltung. Nach dem Studium war er in Plauen/Vogtland im VEB Plauener Gardine im Rationalisierungsmittelbau als Konstrukteur tätig und leitete diesen später als Gruppenleiter.
Bis 1991 war er im gleichen Betrieb für den Produktionsbereich „Endaufmachung” zuständig.
Seit 1991 leitete er die Regionalkammer der Industrie- und Handelskammer in Plauen.
Von 1990 bis 2005 wirkte er neben seiner beruflichen Tätigkeit als Stadtrat in Plauen mit. Des Weiteren ist er in verschiedenen Fördervereinen im Vorstand engagiert.
Von 1998 bis 2003 war er Mitglied im Verwaltungsrat der Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben (BVS).
Am 1.7.2005 wurde er von der Vollversammlung der IHK Südwestsachsen in die Funktion als Hauptgeschäftsführer bestellt.